Skip to main content

Science Slam

Konzept des Science Slams

Der Science Slam ist ein in Deutschland seit 2008 entwickeltes Format der Wissenschaftskommunikation, bei dem junge Leute in kurzen, populärwissenschaftlichen Vorträgen ihre Forschungsprojekte erklären und anschließend vom Publikum dafür bewertet werden. Dabei geht es nicht vorrangig um den wissenschaftlichen Wert der Forschungsergebnisse, sondern
um eine pointierte, unterhaltsame und verständliche Darstellung des Themas. Beim Science Slam verlässt die Wissenschaft den Elfenbeinturm und wird ein Teil der Popkultur.

Der Erfolg des Formats liegt darin begründet, dass hier eine direkte Kommunikation zwischen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie dem Publikum stattfindet. Die persönliche Begeisterung für das jeweilige Projekt darzustellen, ohne sich nach den Erwartungen Dritter (wie etwa der verantwortlichen Pressestelle oder vorgesetzten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern) richten zu müssen, produziert maximale Authentizität und Sympathie für den Vortragenden und weckt auf diesem Weg das Interesse an den Inhalten.

Beim Abstimmungsverfahren entscheidet das Publikum nach jedem Vortrag über die Anzahl der Punkte, die sie vergeben möchten. Diese Form der Jurywertung fördert das Kennenlernen unter den Zuschauern, schafft eine lebendige und interaktive Atmosphäre und ist ein guter Einstieg für ein „Socializing.“